



Eine Frage, die sich stellt,
aus dem Dunkel heraus. Ein Labyrinth massiver Vorhänge, der schwere
Geruch nach
Unbstimmtem, alte Teppiche,
Türen schlagen schallgedämpft. Gilt es mit heiler Haut zu entkommen,
noch
zu entkommen? Gilt es sich zu
verstecken? Narben, aufgerissen, überschminkt, der Schmerz,
erneut,
die Gebäude, anonymes Grau,
symbolträchtig, eingehüllt in nieselnden Regen. Nerven angegriffen
mit Gewalt, mit Schrecken, Augen
brennen. Durch taube Ohren rauscht ein Meer mit Hämmern.
Bilder werfen Echos durch den
Kopf, es gilt zu gehen, benommen, versunken. Gedanken
unscharf, dröhnend. Kalte
Großstadtlichter, kein Schirm, das Suchen nach Funken
in Augen. Lächeln verzerrt
als Fleischwolf, der nichts ändert, nicht mehr.
All die Lust für nichts,
für gar nichts. Geister leichten Sinnes
erneuert, abwesend abgespult.
Eine letzte Leuchtrakete
steigt rauchend in den Himmel
auf,verpufft. Endgültig.
Ernüchtert. Kein Lachen,
kein Heldentum,
Vorstellung beendet. Gegen die
Wand
gelaufen, frontal.
Ohne Antwort.
Aus.


