



Um den grünen Wasserfall
herum spazieren, langsam Hand in Hand zum Meer, das mit seinen Steinen
an den
Fesseln hängt, uns verlangsamt
und dreht bis wir uns nur noch in Zeitlupe gegenüber sehen,
die Handflächen, wie vor
einem Spiegel stehend, aufeinander ruhend, fast miteinander verklebt.
Der Staub auf den Schuhen benebelt
wortlos mit jedem Schritt, wie feindlich gesinntes Trockeneis. Angriff.
Augen, die sich weiten. Murmeln.
Teurer Cognac.
War es gestern? War es heute?
Wie auf einen Diwan legst du dich, von mir gelöst, eine Hand keck
hinter dem Kopf an den hoch gesteckten
Haaren spielend. Wir beide ziehen
Fäden wie Mozzarella im Soßentopf. Errötend breitet der
Abend seine Krakenarme über den Horizont
nach mir aus. Ein Nichts bin
ich im verschwindenden Angesicht der Zeit, mir gehört alles.
Mehr und mehr Menschen erscheinen
wie nichts aus dem Boden und fischen geradezu ignorant
im Meer, die Nacht, außer
Acht gelassen, leidet hörbar an Verstopfung.
Unsere Sinne, überfüllt,
ächzen unter der Last der Eindrücke. Flaschengrüne Murmeln
kollidieren mit einem Klick. Unsere Lippen. Samba Pa Ti.
Ein letztes geleertes Glas,
ein »Ja«, und wir verschwinden in einer gesichtslosen Masse
und tun gerade so, als geschähe dies zum ersten Mal.

